Gedanken zum Thema KI (künstliche Intelligenz, künstlerische Integrität, kreative Innovation)

Texte von einer Künstlichen Intelligenz schreiben zu lassen, käme mir nie in den Sinn. (Ebenso, Bilder oder Musik machen zu lassen.) Mir geht es vor allem um das Schreiben selbst, um den kreativen Prozess mehr als das Ergebnis. Abkürzungen ergeben da keinen Sinn. Vermutlich gibt es genug Leser, die Vorhersehbares und Schablonenhaftes lesen möchten, das KI leichter liefern kann. Nicht mein Fall. Wobei ich KI-Produkte nur aus Social Media-Beiträgen kenne, die man an ihrer Künstlichkeit und kleinen Fehlern erkennen kann. Ob mir KI-generiertes unerkannt durchgegangen ist, kann ich natürlich nicht sagen.

Maximal recherchiere ich irgendetwas für einen Text, und im Hintergrund hat KI mit gesucht. Mehr KI steckt in meinen Texten nicht. 

Meistens bietet mit eine KI-gestützte Recherche den Wikipedia-Artikel zum Thema an und drei andere Seiten, die vermutlich den Wikipedia-Artikel abgeschrieben haben – oder bei denen die Autoren des Wikipedia-Artikel abgeschrieben haben.

Interessanter ist schon, auf der Meta-Ebene über KI zu schreiben.

Mein Arbeitgeber im Brotberuf hat mir ein KI-Tool zur Verfügung gestellt, das ich bis jetzt nur Bearbeiten von Excel-Tabellen benutze und um Zahlen aus Dokumenten zu extrahieren. So ein bisschen Erfahrung im Arbeiten mit KI, im Trainieren einer solchen habe ich also. Vielleicht trainiert die KI auch mich, ich fange schon an etwas bockig zu reagieren. Und erschrocken, weil sich die KI manchmal unerwartet intelligent zeigt.

Soviel der unsortierten, unbehaglichen, unvollständigen Gedanken zur künstlichen Intelligenz – ich bin mit der natürlichen noch nicht fertig.